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Moosbeuren

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Ist der größte Teilort von Oberstadion. Moosbeuren hat 350 Einwohner. Der Ort verfügt über eine hervorragende Gastronomie und liegt an der L270 nach Biberach/Riss.

 

Der Brauereigasthof Adler, bietet nicht nur eine hervorragende Küche, sondern hat auch Platz für allerlei Familienfeiern. Insgesamt verfügt der Gasthof über 15 Gästezimmer.

Daneben befindet sich das Gasthaus Kreuz mit dem berühmten Spanferkelessen. Eine Besonderheit die ihresgleichen sucht.

Im Gemeindeleben besticht der Reit-und Fahrverein Moosbeuren.

Geschichte:
Moosbeuren erscheint erstmals in einer Urkunde 1351 als “Buron” in der Bedeutung “bei den kleinen Häusern”, und wird kaum vor dem 11. Jh., eher später entstanden sein. Als „Moosburren“ ist der Name seit 1400 urkundlich erwähnt.

1351 verkauften die Ritter Ludwig und Eitel von Stadion, Vater und Sohn, an des ersteren Schwestersohn Jopp von Stadion? (Halle) ihr Dorf „Buron“ (=Moosbeuren), wie sie es von Ludwigs Bruder Walter von Stadion gekauft hatten. Man wird annehmen können, dass der Ort schon längere Zeit zur Herrschaft Stadion gehört haben wird.

Zwischen 1375 und 1425 übergab Jopp von Halle, Bürger zu Ulm - vielleicht, wie sein Vorname nahelegt, der Sohn einer “von Stadion” -, seiner Tochter Ursula von Halle und seinem Schwiegersohn Ulrich von Schienen (nach 1435 „von Gamerschwang“ genannt) anstelle einer Mitgift Moosbeuren nebst Hausen und Rusenberg. Der Ort muss den damals recht finanzschwachen Herren von Stadion entglitten sein.

1571 steht den Herren von Schienen hohe und niedere Obrigkeit über Schloss und Dorf Moosbeuren unter der Bedingung zu, dass sie die genannten Güter samt Blutbann, Stock und Galgen von Österreich und der Landvogtei Schwaben zu Lehen nehmen würden.

Mit Sebastian von Schienen vom Schienerberg starb 1591 der Moosbeurer Zweig dieser Familie aus; seine Erben waren die Brüder Georg und Albrecht Schenk von Stauffenberg.

Schon 1596 wurde die Herrschaft Moosbeuren geteilt: Georg von Stauffenberg erhielt Schloss und Dorf Moosbeuren samt den 4 Höfen zu Hausen. Die 5 Söhne des inzwischen verstorbenen Albrecht von Stauffenberg erhielten Altheim sowie 2 Höfe und 1 Selde (Selde = kleines Gehöft) am Berg (= Rusenberg).

Als Gewerbebetriebe gab es 1596 schon eine Taverne mit Brauerei sowie eine Schmiede.

Die Erben von Georg Schenk von Stauffenberg zu Bronnen und Moosbeuren verkaufen 1607 für 48.000 Gulden Ulmer Währung, die ihnen zum Teil bezahlt und zum Teil versichert wurden, an Wolf Dietrich von und zu Stadion, Schloss und Dorf Moosbeuren mit dem Weiler Hausen (ob Rusenberg), dessen Teil unter Hinweis auf die von Österreich zu Lehen gehende hohe und niedere Obrigkeit.

Zwischen 1653 und 1659 war Eitel Ludwig von Stadion gezwungen, den Ort an den Biberacher Spitalsyndikus Hans Wilhelm Hegelin von Straußenberg zu verkaufen.

Die drei Selden der Kapellenpflege (1659) und der brandenburgischen Kaplanei (1666) kaufte der damalige Ortsherr Johann Wilhelm Hegelin von Straußenberg auf. Alle drei Gütlein waren noch wüst und verödet nach dem Dreißigjährigen Krieg.

Dessen Sohn (von Hans Wilhelm Hegelin) veräußerte zwischen 1687 und 1699 Moosbeuren nebst Zubehörden an die Deutsch-Ordens-Kommende Altshausen, ……

... die 1700 dieses Rittergut mit Hausen (ob Rusenberg) und Rusenberg an Johann Philipp von Stadion verkaufte, als dieser Arnegg (Gde. Blaustein) an den Orden veräußerte. Moosbeuren gehörte bis 1806 zur Herrschaft Stadion und dann zu Württemberg. Diese „Übertragung“ wurde in der „vorderen Stube des Schlosses Moosbeuren“ beurkundet.

1758 wurde ein „neues“ Schloss, eine viertürmige kleinere Anlage, errichtet, das 1850 wieder abgebrochen wurde.

1765 zählte man 26 Wohnhäuser.

Die mächtige Zehntscheuer aus dem Jahre 1794 stürzte am 1. Mai 2003 wegen Baufälligkeit in sich zusammen. Besitzer war die Gemeinde Oberstadion, welche heute ein Baugebiet ausgewiesen hat.

1806 kam Moosbeuren zu Württemberg: Zuerst im Rahmen des nur wenige Jahre existierenden Patrimonialobervogteiamts Oberstadion, dann direkt als Gemeinde zum Oberamt Ehingen.

Der Rat- und Schulhausbau am Kirchweg stammt von 1840 und beherbergte neben zwei Klassenräumen eine Wohnung (ehem. Lehrerwohnung).

1850 Abbruch der viertürmigen Schlossanlage, bis auf einen kleinen Rest.

1893 wird eine Ziegelhütte und ein kleiner Weiher genannt.

Der I. Weltkrieg 1914 – 1918 forderte aus Moosbeuren 13 gefallene und 1 vermissten Soldaten.

Seit 1938 gehört die Gemeinde Moosbeuren zum Landkreis Ehingen.

Der II. Weltkrieg 1939 – 1945 forderte aus Moosbeuren 16 gefallene und 11 vermisste Soldaten.

Am 1. November 1972 wurde Moosbeuren nach Oberstadion eingemeindet. Die zur ehemaligen Gemeinde Moosbeuren gehörenden Weiler im „Täle“: Aigendorf (Oggelsbeuren), Hausen ob Rusenberg und Rusenberg (Attenweiler) kamen 1975 zur Gemeinde Attenweiler, Kreis Biberach. Oggelsbeuren und Attenweiler waren für diese Teilort immer schon Schul- und Kirchen-Standort.

2003, am 1. Mai fiel die mächtige Zehntscheuer von 1794 in sich wegen Baufälligkeit zusammen, da sie u. a. als Salzlager für den Winterdienst der Gemeinde Oberstadion genutzt wurde.

Persönlichkeiten:
Matthias Hofherr (1829-1909), Großindustrieller in Wien und Budapest für landwirtschaftliche Geräte und Maschinen. Sein Ehrengrab in Wien ist heute (2017) noch vorhanden!

Wendelin Buck (1864-1927), Erfinder der Waschmaschine.

Bonifaz Natter (geboren als Anton Natter am 24. April 1866 in Moosbeuren, † 4. August 1906 vor Cartagena bei einem Schiffsunglück vor der spanischen Küste) war Benediktinermönch und Abt des wiedererrichteten Klosters Buckfast in England.

 

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