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Mühlhausen

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Vor der Eingemeindung 1972 gehörte Mühlhausen zur Gemeinde Mundeldingen. Der Teilort hat heute 100 Einwohner und liegt wie Moosbeuren an der L 270 nach Biberach.

Besonderheit des Ortes ist das neu geschaffene Cafe "Josefshof", mit der großen Reitanlage für über 50 Pferde.

Neu angesiedelt hat in diesem Teilort die Firma PERO, ein weit über die Grenzen hinaus bekannter Schreinerbetrieb

Geschichte:
1384 wird der Ortsname Mulhusen in einer Urkunde erstmals erwähnt; er bedeutet “Siedlung bei der Mühle”. Diese Siedlung könnte im 8. oder 9. Jh. entstanden sein.

1388 verkaufte Ritter Eitel von Stadion den Weiler Mühlhausen, freieigen mit Ausnahme einer von Österreich lehenbaren Selde, die seither offenbar mit dem benachbarten Mundeldingen gegangen war, an den Biberacher Bürger Hans Bruder, den Alten.

1425 hatte das Kloster Zwiefalten in Mühlhausen schon ein Gut (15½ J. Äcker, 2¾ Mm. (Mannsmahd) Wiesen), das der Vogtei des jeweiligen Ortsherrn unterstand. Es wurde 1527 an Stadion verkauft.

Erst Ritter Hans von Stadion, offensichtlich nicht zu Unrecht “der Reiche” genannt, konnte Mühlhausen zurückerwerben. Er kaufte 1454 von dem Biberacher Patrizier Jörg Felber einen Hof und 3 Gütlein, im selben Jahr von dem Biberacher Patrizier Klaus Bruder 3 Höfe, 2 Güter und 1 Gütlein.

Im Jahr 1469 tauschte das Haus Habsburg mit Wilhelm von Stadion einige Selden. Seit dem späten 15. Jh. ging Mühlhausen stets mit dem Hauptort Mundeldingen.

Kaiser Friedrich III. erlaubte 1488 Wilhelm von Stadion „am alten Platz“ eine Mühle zu bauen. Weder vorher noch nachher war von einer solchen die Rede, obwohl sie für den Ort namensgebend war.

1526 mussten neun Männer, d.h. wohl alle Bauern und Stelleninhaber in Mühlhausen, die im bäuerischen Aufruhr den Bauern zugelaufen waren, zur Strafe ihrem Ortsherrn Hans von Stadion ein Holz, genannt „Käferberg“, mit 15 Jauchert abtreten.

Auf Grundbesitz in Mühlhausen nahmen1545 Hans Simon, 1608 Wolf Dietrich und 1616 Hans Jakob von Stadion größere Schulden auf, wohl im Zusammenhang mit der Ausstattung von Schwestern.. Geldgeber waren benachbarte Adelige sowie Patrizier aus Ravensburg, Biberach und Ulm.

Nach Angaben von Lagerbüchern von 1715 bewirtschafteten 5 Höfe und 4 „Gütle“ (zwei der letzteren gülteten St. Martin in Oberstadion), die alle Baumnamen trugen, 220 ½ J. Ächer, 67 Mm. Wiesen und 13 ½ Mm. Gärten.

1983/84 erbaute die Gemeinde Oberstadion in der Dorfmitte, am Mühlhauser Bach, eine Marienkapelle, nachdem es schon in früherer Zeit eine Wegkapelle gab. In ihr befindet sich ein Christus an der Saul, ein Schmerzensmann, welcher sich im früheren, sogenannten „Kerker“, an der Straße nach Mundeldingen, in Oberstadion befand.

Meisterhof:
Der Wohnplatz Meisterhof südlich von Mühlhausen wird schon 1821 als Kleemeisterei bezeichnet, die amtliche Benennung Meisterhof erfolgte zwischen 1936 und 1952.

 

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